Tom

Seit knapp zehn Jahren prägt die Schwitzhütte meinen Weg. Tiefe Einflüsse stammen von Michael Hanke und der Familie Lame Deer, die die Lakota-Tradition weitergegeben haben. Ergänzende Impulse zu Themen wie Stimme, Selbstmanagement, Würde, Beziehung und Naturwahrnehmung kamen von Chloe Goodchild, Maja Storch, Gerald Hüther und Tom Brown.
Die Weiterführung einer uralten Tradition verbindet sich hier mit den Erfahrungen und der Natur dieses Landes.
Gisi

Die Natur ist für mich Lehrerin, Spiegel und Heimat zugleich.
In ihr finde ich Ruhe und Vertrauen, werde in meiner puren Essenz angenommen – so, wie ich bin.
Ich glaube, dass diese Verbindung jedem Menschen helfen kann, wieder ein Stück näher zu sich selbst zu finden und Heilung zu erfahren.
In Frauenkreisen, Zeremonien, Jahreskreisfesten und Schwitzhütten durfte ich immer wieder erleben, wie kraftvoll es ist, am Feuer im Kreis zu sitzen, sich zu zeigen und gemeinsam zu wachsen.
Ich begleite Menschen – inspiriert von den Lehren der Naturvölker, wie den Lakota, und unseren eigenen heimischen Wurzeln – auf ihrem Weg zurück zur Natur, zu sich selbst und zu einer authentischen, geerdeten Spiritualität.
Ich halte Räume, in denen wir uns erinnern, dass wir Teil des großen Ganzen sind, dass alles miteinander verbunden ist und dass alles, was wir suchen, längst in uns wohnt.
Ahey – Mitákuye Oyás’iŋ!

Haltung
Schwitzhütten und Reinigungsrituale sind in vielen Kulturen verankert. Die Wurzeln meiner Arbeit liegen in der Lakota-Schwitzhüttentradition, die in Respekt und Dankbarkeit weitergeführt wird. Zugleich besteht eine Verbindung zur hiesigen Naturverbundenheit – zu Wäldern, Jahreskreisen und Himmelsrichtungen – ohne Idealisierung und ohne politische Aufladung.
Die Arbeit führt die ehrwürdige, uralte Lakota-Schwitzhüttentradition weiter – in Respekt vor den Lehren und im Geist der Verbundenheit mit allem Lebendigen.
Jeder ist willkommen.
Schwitzhütten-Zeremonien richten sich an Menschen: mit oder ohne Erfahrung,
gläubig oder nicht,
die sich nach Naturverbundenheit, innerer Klarheit und gemeinschaftlichem Erleben sehnen.
